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Zum ersten Mal präsentierten chinesische Verlags- und kulturelle Kreativprodukte gemeinsam auf einer internationalen Buchmesse und begeisterten internationale Leser mit greifbaren chinesischen Geschichten.

Mar 17, 2026

Auf der kürzlich abgeschlossenen Londoner Buchmesse 2026 strömte unauffällig eine warme Welle aus dem Osten heran. Der Arbeitsausschuss für Verlagswesen und kulturelle Kreativität der Chinesischen Verlegervereinigung (im Folgenden als „Arbeitsausschuss für Verlagswesen und kulturelle Kreativität“ bezeichnet) trat erstmals auf der Londoner Buchmesse auf und schloss sich über 60 chinesischen Verlagshäusern an, um unter dem Motto „Chinesische Verlags- und kulturelle Kreativprodukte“ mehr als 1.000 exquisit gestaltete kulturelle und kreative Produkte zu präsentieren. Diese reichten von klassischen kulturellen IP-Rechten bis hin zu Artikeln mit ostasiatischer Ästhetik, von traditionellen Mustern bis zu modernen Designs – stets in einer harmonischen Verbindung von kulturellem Erbe und Alltagsleben. Dadurch konnten sie breite Aufmerksamkeit bei ausländischen Ausstellern, Lesern sowie internationalen Verlagskollegen gewinnen. Der Stand „Chinesische Verlags- und kulturelle Kreativprodukte“ zog insbesondere das Interesse internationaler Leser auf sich. Am Ende der Buchmesse gab Zhang Ruokai, stellvertretender Generalsekretär des Arbeitsausschusses für Verlagswesen und kulturelle Kreativität der Chinesischen Verlegervereinigung sowie Leiter der Abteilung Geschäftsentwicklung beim Foreign Languages Press, diesem Reporter ein exklusives Interview, in dem er die Höhepunkte der Teilnahme, die Resonanz im Ausland, die erzielten Kooperationserfolge sowie zukünftige Pläne erläuterte.

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F: Dies war der erste Auftritt des Ausschusses für Verlagswesen und kreative Kultur auf der London Book Fair. Welche Vorbereitungen haben wir für dieses „Debüt“ getroffen?

Zhang Ruokai: Obwohl dies unser erster Auftritt auf der London Book Fair ist, beginnen wir nicht bei Null. Seit ihrer Gründung hat sich der Ausschuss für Verlagswesen und kulturelle Kreativität stets dafür eingesetzt, Chinas Geschichte mittels kultureller und kreativer Produkte zu erzählen. Wir haben hierzu bereits einschlägige Erfahrungen bei nationalen Veranstaltungen wie dem "Belt and Road"-Rundtischgespräch und der Pekinger Buchmesse gesammelt. Diesmal haben wir im Rahmen eines Mechanismus, der Empfehlungen durch Mitgliedseinheiten sowie eine fachkundige Auswahl vorsieht, mehr als 100 Mitgliedseinheiten des Ausschusses für Verlagswesen und kulturelle Kreativität mobilisiert, um deren repräsentativste kulturelle und kreative Produkte hervorragender chinesischer Kultur zusammenzutragen. Die Exponate mussten sowohl chinesische kulturelle Merkmale als auch eine globale Perspektive aufweisen. Darüber hinaus führen wir derzeit die Vorarbeiten für die Plattform „Cloud Silk Road“ – ein umfassender Dienstleistungsverbund für Verlagswesen und kulturelle Kreativität im Ausland – durch. Mithilfe der internationalen Servicekapazitäten dieser Plattform werden wir die Exponate grenzüberschreitend bewerben und so eine solide Online-Basis für die Präsenzveranstaltung legen; gleichzeitig erkunden wir Wege zur Umsetzung in ausländischen physischen Buchhandlungen. Der Bereich „Chinesische Verlags- und Kultur-Kreativ-Goodies“ wird zu einem Markenprojekt der Verwaltung für ausländische Sprachenpublikationen Chinas und des Ausschusses für Verlagswesen und kulturelle Kreativität des Chinesischen Verlegerverbands werden, das kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert wird. Damit bündeln wir die Kräfte des Verlagswesens und der kulturellen Kreativität und nutzen die sich durch internationale Buchmessen und kulturelle Austauschveranstaltungen ergebenden Chancen optimal, um als internationale Kommunikationsplattform eine einzigartige Rolle zu spielen.

F: Wie war das Feedback? Welche Arten von Produkten bevorzugten ausländische Leser und Aussteller?

Zhang Ruokai: Das Feedback war sehr positiv; die zentrale Ausstellung zog definitiv zahlreiche Besucher an. Ausländische Leser und Aussteller bevorzugten Produkte, die sich als «aus Klassikern hervorgegangen und in den Alltag integriert» beschreiben ließen – diese fielen im Allgemeinen in zwei Kategorien: Die erste Kategorie umfasste kultur- und kreativwirtschaftliche Produkte mit klassischen chinesischen traditionellen Kultursymbolen. Dazu gehörten beispielsweise Artikel, die auf Figuren aus der alten chinesischen Mythologie, den Vier Großen Klassikern (Sun Wukong, die Helden von Liangshan und die Zwölf Schönheiten von Jinling) sowie auf chinesischer Kalligraphie und Malerei beruhten. Diese Produkte stießen bei ausländischen Lesern auf große Resonanz, da sie auf deren bereits vorhandenen kulturellen Hintergrund aufbauten. Durch die Darstellung von Figuren und Szenen, die ihnen gefielen, schufen sie eine Brücke zwischen der chinesischen Kultur und ihrem Publikum. Die zweite Kategorie umfasste praktische kultur- und kreativwirtschaftliche Produkte, die das Wesen der ostasiatischen Ästhetik zum Ausdruck brachten. Beispiele hierfür sind Haarschmuckstücke, deren Gestaltung Elemente aus Museumsobjekten entlehnt, Buchlampen mit Szenen aus dem Roman «Der Traum der roten Kammer», Schals mit dem neunfarbigen Hirsch-Motiv nach Vorlagen aus den Dunhuang-Wandmalereien sowie Plüschanhänger in Form von Pandas, die lesen oder Milchtee trinken. Diese Produkte vermittelten subtil die moderne Lebendigkeit der traditionellen chinesischen Ästhetik und präsentierten ein zugängliches und identifikationsfähiges Bild Chinas.

F: Neben positiven Bewertungen wurden bereits konkrete Kooperationsabsichten vereinbart?

Zhang Ruokai: Ja. Mitarbeiter unabhängiger Buchhandlungen und Verlage aus dem Ausland haben bereits kulturelle und kreative Produkte bestellt, uns mit der maßgeschneiderten Produktion beauftragt und sogar Absichten zur Zusammenarbeit beim Import von Urheberrechten über unsere kulturellen und kreativen Produkte geäußert. Man kann sagen, dass kulturelle und kreative Produkte auch eine wechselseitige Stärkung der Buchurheberrechte bewirkt haben. Wir müssen jedoch unsere internationalen und professionellen Standards im Bereich der Veröffentlichung kultureller und kreativer Produkte kontinuierlich weiterentwickeln. Während ausländische Kunden von unseren innovativen kulturellen und kreativen Produkten beeindruckt sind, zeigen sie sich zugleich sehr professionell und „anspruchsvoll“. Sie stellen hohe Anforderungen an die Verarbeitungsqualität und die verwendeten Materialien der Produkte. Derzeit sind unsere Produktanleitungen, Bestellmodelle sowie grundlegende Arbeiten wie fremdsprachige Beschreibungen der Verarbeitungsqualität, Abmessungen, Materialien und Normen auf der Produktverpackung noch nicht ausreichend standardisiert; zudem besteht bei der räumlichen Präsentation und den Ausstellungseffekten noch erheblicher Verbesserungsbedarf.

F: Früher stand auf der London Book Fair stärker der Urheberrechtsvertrieb im Fokus. Dieses Mal haben wir großflächig „kulturelle und kreative Produkte“ in den Vordergrund gerückt. Welche Überlegungen stehen dahinter?

Zhang Ruokai: Der diesjährige Regierungsarbeitsbericht hat ausdrücklich festgestellt, dass „mehr Kulturunternehmen und hervorragende kulturelle Produkte dazu ermutigt werden sollen, weltweit Fuß zu fassen.“ Die Londoner Buchmesse, die erste große internationale Buchmesse des Jahres, ist nicht nur ein Ort für Urheberrechtsverträge und ein Trendsetter der Verlagsbranche, sondern auch eine Vorreiterin des kulturellen und kreativen Austauschs. Die traditionelle „textbasierte Ausgabe“ stützt sich auf klassische Werke sowie auf das Überwinden von Übersetzungs- und Lesegewohnheiten – sie weist daher eine hohe Eintrittsbarriere auf. Die „kulturelle und ästhetische Ausgabe“ hingegen stellt eine „sanfte Landung“ dar. Kultur- und Kreativprodukte sind eine Verdichtung von Kultur; sie dringen unmittelbar in Form von visuellen, haptischen und alltäglichen Erfahrungen in das Leben ausländischer Verbraucher ein. Unsere Förderung einer umfassenden internationalen Expansion von „Verlags-Kultur- und Kreativprodukten“ zielt genau darauf ab, ein System zur Vermittlung „greifbarer chinesischer Geschichten“ aufzubauen – damit ausländische Zielgruppen zunächst ein Objekt schätzen lernen, anschließend Interesse daran entwickeln, die dahinterstehende Literatur und Denkweise zu erkunden, und so eine emotionale Steigerung vom „Verstehen“ zum „Sich-nahe-Fühlen“ erreichen.

F: Welche einzigartigen Vorteile bieten kulturelle und kreative Produkte im Vergleich zu Büchern, um chinesische Geschichten wirkungsvoll zu erzählen?

Zhang Ruokai: Der größte Vorteil ist die „kommunikationsarme, aber emotional hochgradig verbindende Wirkung“. Bücher setzen Sprache voraus, während kultur- und kreativorientierte Produkte selbst das Medium darstellen. Zum Beispiel die drehbaren Kühlschrankmagnete mit Orakelknochen-Schrift oder die Plüschtiere von Lu Xun, die wir diesmal mitgebracht haben – sie ermöglichen es sogar Menschen, die Chinesisch nicht verstehen, sofort chinesische Kultursymbole wahrzunehmen. Zweitens spielt die Komponente der Begleitung im Alltag eine Rolle. Ein Buch wird nach dem Lesen möglicherweise wieder ins Regal gestellt, doch ein Seidenschal oder ein Lesezeichen werden täglich genutzt. Diese regelmäßige Begleitung lässt chinesische Kultursymbole auf subtile Weise in den Alltag der Menschen eindringen. Natürlich sind wir uns auch bewusst, dass kultur- und kreativorientierte Produkte bereits zu Beginn ihres Entwicklungs- und Gestaltungsprozesses internationale Themen berücksichtigen sollten. Hinter vielen kultur- und kreativorientierten Produkten stecken tiefgründige kulturelle Bedeutungen, die sich in ihren „Memes“ und „Handlungssträngen“ widerspiegeln; wenn bei der Gestaltung jedoch keine Internationalisierung berücksichtigt wird, fällt es ausländischen Nutzern schwer, diese zu verstehen.

F: Nach dieser konzentrierten Präsentation, wie wird der Arbeitsausschuss für Verlagswesen und kulturelle Kreativität die diesmal gesammelten Erfahrungen und Ressourcen nutzen, um einen langfristigen Mechanismus einzurichten, der sicherstellt, dass „chinesische Verlags- und kulturelle Kreativprodukte in hoher Qualität“ kontinuierlich und regelmäßig in den etablierten ausländischen Markt eintreten?

Zhang Ruokai: Diese Londoner Buchmesse ist nicht das Ende, sondern ein Anfang. Wir werden die praktischen Erfahrungen und die internationalen Vertriebskanal-Ressourcen nutzen, die wir diesmal gesammelt haben, und uns darauf konzentrieren, einen langfristigen Mechanismus auf der Grundlage der zu Beginn des Jahres gestarteten umfassenden Serviceplattform für Verlags- und kulturkreative Exporte „Cloud Silk Road“ aufzubauen. Dabei handelt es sich um eine eigenständige Cross-Border-E-Commerce-Website und ein Anbindungsportal, das sich speziell auf Verlags- und kulturkreative Produkte konzentriert. Zukünftig planen wir die Erprobung einer geschlossenen Schleife, die für kulturkreative Produkte geeignet ist: „Präsenzveranstaltung vor Ort, Online-Transaktion; kurzfristige Ausstellung, langfristiger Betrieb.“ Ausländische Aussteller und Leser, die auf der Buchmesse „gute Produkte“ entdecken, können diese kontinuierlich über die Plattform „Cloud Silk Road“ bestellen, an ausländische Buchhandlungen weiterleiten und Lizenzkooperationen aushandeln. Gleichzeitig werden wir Rückmeldungen ausländischer Leser sammeln, um unsere Entwicklung und Gestaltung kulturkreativer Produkte zu informieren und so „gute chinesische Produkte“ zu schaffen, die den Anforderungen des internationalen Marktes noch besser entsprechen – und damit die normierte und nachhaltige internationale Expansion chinesischer Kultur-IPs tatsächlich verwirklichen.

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